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Wollerau wählt: Fünf Frauen für drei Sitze

Frauen-Power in Wollerau: Für die zu verteilenden Sitze in der Gemeindebehörde kandidieren gleich fünf Frauen – und keine Männer. Zu diesem Anlass organisierte diese Zeitung am Dienstagabend im Verenahof in Wollerau ein Wahlpodium, bei dem sich die Bevölkerung ein genaues Bild der Kandidatinnen machen konnte.

Robin Furrer, Höfner Volksblatt, 27. März 2026

Die Kandidatinnen: (v. l.) Désirée Schneider und Cinzia Vitale für den Rat sowie Franziska Zingg und Sonja Böni für das Präsidium (auf dem Bild fehlt Pascale Baumgartner). Bild: rfu

Die Kandidatinnen

Zwei Gesichter waren an diesem Abend bereits bekannt: Sonja Böni (SVP) und Franziska Zingg (FDP) sind bereits Gemeinderätinnen und kandidieren für den Sitz als Gemeindepräsidentin. Der dadurch frei werdende Sitz im Gemeinderat wird erst später wieder besetzt.

Cinzia Vitale (SVP) und Désirée Schneider (IG FWW) sind hingegen neu. Die beiden kandidieren für den Gemeinderat, in dem zwei Plätze zu vergeben sind. Wirklich frei wird im Gemeinderat eigentlich nur ein Platz, der zweite Sitz von Pascale Baumgartner (FDP) steht turnusgemäss zur Wahl. Somit wäre es Baumgartner an diesem Abend auch gewesen, die besonders ins Kreuzfeuer geraten wäre. Schliesslich steht ihr Sitz auf dem Spiel.

Soweit kam es an diesem Dienstagabend aber nicht, Pascale Baumgartner musste sich kurzfristig krankheitsbedingt vom Podium abmelden.

Moderiert wurde der Abend vom Chefredaktor dieser Zeitung, Martin Risch, und Redaktor Andreas Knobel. Bevor Risch mit den zwei Gemeinderatskandidatinnen Vitale und Schneider startete, fragte er das Publikum, wer noch nicht wisse, wen sie wählen würden. Etwa ein Dutzend Hände gingen in die Höhe. Das änderte sich zum Schluss des Podiums noch.

«Kurz, knackig, effizient»

Beide sind mit ihrem Beruf schon gut ausgelastet, wie Schneider und Vitale sogleich erzählten. Risch fragte nach, wieso Schneider und Vitale bereit sind, ihre Freizeit zu opfern. «Nach vielen Jahren in Wollerau will ich etwas zurückgeben», sagte Vitale. Das sieht Schneider ähnlich: «Wir leben an einem schönen Ort, und das wird mir jedes Mal bewusst.» Beide betonten, dass sie von ihren Arbeitsstellen unterstützt würden. Dies sei also bei beiden kein Problem. Bei der Frage, was sich in Wollerau ändern muss, damit die Gemeinde attraktiver werde, waren sich Vitale und Schneider so gut wie einig: Wollerau ist bereits attraktiv, finden beide. «Gross etwas ändern müssen wir nicht, sondern nachbessern», sagte Schneider, «und für die Jungen schauen.» Vitale brachte zudem ein Thema ein, das Wollerau schon länger beschäftigt: den Verkehr. «Irgendwo staut es immer», sagte Vitale. Zudem findet sie, für den älteren Teil der Bevölkerung könne man den einen oder anderen Platz ausarbeiten.

Abschliessend fragte Risch, welchen Führungsstil die beiden als Gemeinderätin leben würden. «Ich habe es gerne kurz, knackig, effizient und schnell», sagte Schneider. Sie rede nicht gerne um den heissen Brei herum. Vitale hingegen sei keine «Micromanagerin». Heisst, sie würde die Leute arbeiten lassen und erst einschreiten, wenn etwas nicht laufen würde.

Diplomatische Äusserungen

Nach Schneider und Vitale traten die beiden Kandidatinnen fürs Präsidium nach vorne: Sonja Böni und Franziska Zingg. Wie bereits erwähnt, sind die beiden schon als Gemeinderätinnen tätig und wissen bereits, wie das Geschäft läuft. Dementsprechend stach Moderator Andreas Knobel etwas direkter hinein und wollte wissen, wie sich die beiden voneinander abheben.

Weder Böni noch Zingg getrauten sich zunächst, in die Offensive zu gehen und äusserten sich diplomatisch – auch vor dem Hintergrund, dass die beiden auch künftig im Rat weiter zusammenarbeiten müssen. Bei einer Nichtwahl möchten Böni wie auch Zingg im Gemeinderat bleiben. «Abheben finde ich keinen schönen Begriff», sagte Böni. «Es ist kein Abheben von andern, sondern Probleme gemeinsam lösen.» Dem folgte Zingg auch: «Ich denke nicht, dass ich in Konkurrenz treten muss. Am Ende sind wir ein Gremium, wir müssen zusammen eine Lösung finden», so Zingg.

Nur jemand kann gewählt werden

Mit diesen Aussagen gab sich Moderator Knobel aber nicht zufrieden und hakte nochmals nach: «Es kann ja nur jemand von euch gewählt werden», so Knobel. Dies schien den Stein ins Rollen gebracht zu haben. «Für mich spricht, dass ich schon länger dabei bin und die Ressorts ein wenig besser verstehe», sagte Zingg. Sie könne aus der Vergangenheit profitieren. Das brauchte Böni sogleich als Angriffsfläche und zog eine Parallele zur Wirtschaft: «Wenn man zu lange in einem Betrieb ist, wird man betriebsblind», sagte Böni. Das viele Wissen könne man sich schnell aneignen, ist sie der Meinung.

Dauerthema Verkehr

Während des Gesprächs kam immer wieder das Dauerthema Verkehr auf, der in Wollerau aufgrund des Bahngleises mitten im Dorf stets ins Stocken gerät. Zingg erkenne, dass das Problem nicht weniger werde: «Es werden Leute zuziehen, die ebenfalls Autos haben.» Als Gemeinderat könne man das Problem aber nicht selbst lösen, sagte Zingg. «Das Volk muss am Ende entscheiden.» Sonja Böni fügte dazu: «Kommunikation ist alles, wir müssen für die Bevölkerung transparenter werden und sagen, woran wir dran sind.» Und zum Schluss: Was wünschten sich die beiden für die Gemeinde? «Ich wünschte mir eine Fee, die den Verkehr regelt und Wohnungen, die bezahlbar sind», sagte Böni. Zingg fügte an, dass sie in der Zusammenarbeit zwischen Gemeinderat und Bevölkerung zum Teil Misstrauen feststellt. «Ich wünsche mir, dass wir am Vertrauten arbeiten können.» Am Ende fragten die Moderatoren nochmals in die Runde, wer nun noch immer nicht wisse, wen sie wählen würden. Diesmal ragten deutlich weniger Hände in die Luft. Scheint so, als hätte das Podium für Klarheit gesorgt.

Quelle (Paywall): https://www.hoefner.ch/2026/03/27/wollerau-waehlt-fuenf-frauen-fuer-drei-sitze/

Vertragspaket EU/Schweiz – Gefahr oder Chance?

Am vergangenen Samstagmorgen strömten Dutzende Interessierte ins Restaurant Verenahof in Wollerau. Grund dafür war ein Vortrag von Nationalrat Gregor Rutz zum Vertragspaket EU/Schweiz. Die Veranstaltung hätte aktueller nicht sein können: Am Freitagnachmittag erst hat der Bundesrat diese Vorlage dem Parlament überwiesen.

Sonja Böni, Gregor Rutz und Cinzia Vitale

Gemeinderätin Sonja Böni freute sich über den vollen Saal und die grosse Zahl der Teilnehmer. Diese Veranstaltung sei ein grosses Anliegen der SVP Wollerau: Es sei wichtig, die Bevölkerung bereits heute zu sensibilisieren und aufzuzeigen, dass das Vertragspaket EU/Schweiz direkte Auswirkungen für Kantone und Gemeinden habe.

Rechtsvereinheitlichung als EU-Ziel

Als Vizepräsident der Staatspolitischen Kommission des Nationalrats hat sich Gregor Rutz bereits im vergangenen Jahr intensiv mit den Abkommen befasst. Er schilderte zunächst den Hintergrund des Vertragspakets. Hauptziel der Europäischen Union ist es, einen Binnenmarkt ohne Grenzen und mit einheitlicher Rechtsordnung zu schaffen. Um diese einheitliche Rechtsordnung garantieren und stabile Rahmenbedingungen im ganzen Vertragsgebiet gewährleisten zu können, ist es wichtig, dass alle beteiligten Länder neue Beschlüsse und Richtlinien umgehend übernehmen und umsetzen. So auch die Schweiz.

Würden wir das Vertragspaket unterschreiben, wäre die Schweiz verpflichtet, alle neuen EU-Beschlüsse in den vertragsrelevanten Bereichen möglichst rasch umzusetzen. Dieser Mechanismus ist auch als «dynamische Rechtsübernahme» bekannt. Davon wären nicht nur der Bund, sondern direkt auch Kantone und Gemeinden betroffen – denn die EU regelt diverse Bereiche, welche in der Schweiz in der Kompetenz von Gemeinden und Kantonen liegen.

Weniger Demokratie, mehr Bürokratie

Dies hat direkte Auswirkungen auf die Mitsprachemöglichkeiten des Parlaments, aber auch die demokratischen Mitwirkungsrechte. Das Initiativ- und Referendumsrecht würden stark eingeschränkt – alles andere würde den Zielen der EU nach einer Rechtsvereinheitlichung zuwiderlaufen. Da auch Bereiche wie die Zuwanderung (Personenfreizügigkeit), die Wirtschaftspolitik (Beihilfenrecht etc.) oder die Energiepolitik betroffen sind, lohnt es sich, die Dossiers genau zu studieren.

Mitzuentscheiden hätte die Schweiz nichts: Die EU-Regulierungen werden durch Gremien beschlossen, in welchen einzige die Mitgliedstaaten vertreten sind. Die Schweiz könnte nur einen Beobachterstatus einnehmen, müsste die Beschlüsse dann aber ins nationale Recht umsetzen. Hier regt sich Widerstand auch bei den Parlamentariern: Gesetzgebung ist die Kernaufgabe des Parlaments. Das National- und Ständerat genau in diesem Bereich faktisch ausgeschaltet würden, wird noch zu diskutieren geben. Die Vorlage kommt nun ins Parlament: Dieses Jahr wird sie der Ständerat, voraussichtlich im nächsten Jahr der Nationalrat bearbeiten.

Zum Schluss der Veranstaltung dankte Gemeinderatskandidatin Cinzia Vitale dem Referenten sowie den Anwesenden für Ihr Interesse. Sie wies auf die Gemeindewahlen vom 19. April hin: Es wäre schön, wenn auch dort eine möglichst grosse Zahl an Stimmberechtigten ihre demokratischen Rechte wahrnehmen würde.

Vertragspaket EU/Schweiz: Was sind die Folgen für unsere direkte Demokratie?

Die SVP Wollerau lädt herzlich ein:

INFORMATIONSANLASS
Vertragspaket EU/Schweiz: Was sind die Folgen für unsere direkte Demokratie?

Präsentation von
Nationalrat
Gregor Rutz

Vizepräsident der Staatspolitischen Kommission

Samstag, 14. März 2026
09.30 Uhr (Türöffnung 08.45 Uhr)
Restaurant Verenahof (Burgsaal)
Roosstrasse 11, 8832 Wollerau

Alle sind herzlich willkommen!
Kaffee und Gipfeli sind offeriert.

SVP Wollerau

Flyer

Wollerauer Wahlkampf mit fünf Frauen auf dem Podium

Die Erneuerungswahlen vom 19. April werden zumindest in Wollerau spannend. Zwei Gemeinderätinnen wollen ins Gemeindepräsidium aufrücken, drei weitere Frauen kandidieren für zwei Gemeinderatssitze. Fürs «Höfner Volksblatt» Grund genug, auf den Dienstagabend, 24. März, zu einer Podiumsdiskussion zu laden.

Andreas Knobel, Höfner Volksblatt, 19. Februar 2026

Finden in einer Gemeinde Kampfwahlen statt, ist dies kein Zeichen von Zerrüttetheit im Dorf, sondern vielmehr von lebendiger Demokratie. Dies gilt bei den Erneuerungswahlen vom 19. April erst recht für die Gemeinde Wollerau.

Fünf Frauen auf dem Podium

Denn es sind zwei Frauen, die für das Gemeindepräsidium kandidieren, und weitere drei Frauen, die sich für die zwei zur Wahl stehenden Gemeinde-ratssitze bewerben. Wie viele Kandidierende es schliesslich sind, steht erst am 11. März, morgens um 9 Uhr fest. Dann ist Eingabeschluss auf der Gemeindekanzlei.

Stehen als potenzielle Nachfolgerinnen von Gemeindepräsident Christian Marty im Fokus, auch an der Podiumsdiskussion vom 24. März: Sonja Böni (links) und Franziska Zingg.

Die Ausgangslage in Wollerau zeigt sich aber in jedem Fall spannend. Dies ist für das «Höfner Volksblatt» Grund genug, ein öffentliches Wahlpodium zu organisieren. Es findet am Dienstag, 24. März, um 19.30 Uhr im Burgsaal des Verenahofs in Wollerau statt. Alle fünf kandidierenden Frauen werden die Diskussionsrunde bilden, sofern sie auch nach der Eingabefrist noch unter sich bleiben.

Ersatz- und Kampfwahl

Der Fokus liegt dabei natürlich auf den beiden amtierenden Gemeinderätinnen Sonja Böni (SVP) und Franziska Zingg (FDP). Sie wollen für den nicht mehr antretenden Wollerauer Gemeindepräsidenten Christian Marty von den Freien Wählern Wollerau (IGFWW) nachrücken. Beim Gemeinderat scheidet Vizepräsident Rolf Sigrist (Die Mitte) aus dem Gremium. Zudem muss sich turnusgemäss Gemeinderätin Pascale Baumgartner (FDP) einer Wiederwahl stellen. Neben ihr treten jedoch auch Cinzia Vitale (SVP) sowie Désirée Schneider (IGFWW) an. Es wird also nicht nur der freie Sitz von Rolf Sigrist angestrebt, sondern auch die bisherige Amtsträgerin Pascale Baumgartner angegriffen.

Bei dieser Ausmarchung nicht zur Wahl steht einzig Gemeinderat Ruedi Ott (IGFWW). Und Säckelmeister Guido Rusch (FDP) hat noch keinen Gegenkandidaten und wäre somit gesetzt.

Und der frei werdende Sitz?

Nicht zur Disposition stehen die aktuellen Gemeinderatssitze der Gemeinderätinnen Sonja Böni und Franziska Zingg. Eine von beiden dürfte jedoch zur Gemeindepräsidentin gekürt werden. Damit würde doch wieder ein Sitz frei, womit die drei Gemeinderatskandidatinnen doch alle in den Rat einziehen könnten?

Nein, klärt Gemeindeschreiber Thomas Bollmann auf. Weil diese Sitze nicht zur Wahl stehen und es vielleicht auch einen zweiten Wahlgang am 14. Juni geben könnte, würde dieser frei werdende Sitz erst später, also nach den Sommerferien, wieder besetzt. Ebenso würde dies für einen weiteren Sitz gelten, falls die als Gemeindepräsidentin Unterlegene gar nicht mehr im Gemeinderat aktiv bleiben möchte.

Vorerst den Abend reservieren

Das alles aber steht vorläufig noch in den Sternen. Vorerst gilt es, sich den Abend vom Dienstag, 24. März, zu reservieren.

Dabei gilt es nicht nur für die Moderatoren vom «Höfner Volksblatt», sondern auch für die Bevölkerung, die fünf kandidierenden Frauen kennenzulernen und ihnen mit Fragen auf den Zahn zu fühlen.

Quelle (Paywall): https://www.hoefner.ch/2026/02/19/wollerauer-wahlkampf-mit-fuenf-frauen-auf-dem-podium/

SVP Höfe mit starkem Zuwachs bei den Neumitgliedern

Höfner Volksblatt, 20. Januar 2026

Wollen Zusammenarbeit weiter stärken (von links): Sven Lang, Herbert Huwiler, Otto Feldmann, Mariola Bonzani, René Zwahlen, Cinzia Vitale, Sonja Böni. Bild: zvg

Die SVP Höfe durfte im Jahr 2025 einen erfreulichen und deutlichen Neumitgliederzuwachs verzeichnen. Gleichzeitig wurde die Zusammenarbeit der drei Ortsparteien Wollerau, Freienbach sowie Feusisberg-Schindellegi weiter intensiviert. Ein sichtbarer Ausdruck dieser positiven Entwicklung war der gemeinsame Neujahrsapéro im Restaurant Leutschenhaus in Freienbach, der auf grosse Resonanz stiess. Der Anlass bot Gelegenheit, zahlreiche neue Mitglieder willkommen zu heissen und bestehende Kontakte weiter zu pflegen. Mitglieder aus allen drei Gemeinden nutzten den Abend für persönliche Gespräche und einen regen Austausch über die Gemeindegrenzen hinaus.

Die Mitgliederentwicklung zeigt, dass sich die SVP Höfe heute bei Jung und Alt grosser Beliebtheit erfreut; zudem treten vermehrt Frauen in die Partei ein. Dies bestätigt, dass sich breite Bevölkerungskreise mit der politischen Ausrichtung der SVP identifizieren und vertreten fühlen.

Wahlen stehen an

Der Neujahrsapéro bildete zugleich den Auftakt zum politischen Jahr 2026 im Hinblick auf die bevorstehenden Gemeinde- und Bezirkswahlen. Anwesend waren unter anderem Regierungsrat Herbert Huwiler, die am 26. Januar noch zu nominierenden Kandidaten für den Bezirk Höfe sowie die bereits nominierten Kandidatinnen der Gemeinde Wollerau für das Präsidium und den Gemeinderat, Sonja Böni und Cinzia Vitale.

Die Ortsparteien danken allen Teilnehmern herzlich für ihr Kommen und ihr Engagement. Auch künftig sind gemeinsame Anlässe auf Bezirksebene geplant, um die Zusammenarbeit weiter zu stärken. Interessierte Personen sind herzlich eingeladen, der SVP beizutreten und sich aktiv einzubringen.

Quelle: https://www.hoefner.ch/2026/01/20/svp-hoefe-mit-starkem-zuwachs-bei-den-neumitgliedern/

Siehe auch:
Wahlen 19. April 2026

Einladung zum Neujahrsapéro der SVP Höfe

Donnerstag, 15. Januar 2026

ab 18.30 Uhr

im Restaurant Leutschenhaus (im OG)
(Leutschenrain 19, Freienbach)

WICHTIG: Bitte nicht den Haupteingang benutzen! Aus Rücksicht auf die Restaurant-Gäste und -Mitarbeiter können wir den mittleren Eingang/Ausgang inkl. Liftanlage direkt ins Obergeschoss benutzen.

Geschätzte Mitglieder der SVP-Ortsparteien Feusisberg-Schindellegi, Wollerau und Freienbach

Wir hoffen, Sie geniessen die Adventszeit und möchten mit uns gemeinsam auf das neue Jahr anstossen. Dieser Anlass bietet zudem eine willkommene Gelegenheit, sich unter den drei SVP-Ortsparteien des Bezirks Höfe besser kennenzulernen, zu diskutieren und sich auszutauschen.

Um uns die Planung zu vereinfachen, bitten wir Sie, sich bis am 7. Januar 2026 bei Ihrer Ortspartei anzumelden.

In diesem Sinne weiterhin eine besinnliche Adventszeit, frohe Festtage und ein guter Rutsch in das neue Jahr. Hoffentlich bis bald!

Die Ortsparteipräsidenten

Sascha Rubner, André Plass und Kim Pfadenhauer

Einladung Neujahrsapéro 2026 SVP Höfe

SVP Wollerau nominiert für die Gemeinderatswahlen 2026

Die Kandidatinnen Cinzia Vitale und Sonja Böni

Wollerau, 8. Oktober 2025 – Die SVP Wollerau hat an ihrer Nominationsversammlung die Kandidatinnen für die kommenden Gemeinderatswahlen offiziell bestimmt. Im Zentrum steht die Kandidatur von Sonja Böni für das Gemeindepräsidium. Mit Cinzia Vitale präsentiert die Partei zudem eine weitere Persönlichkeit für den Gemeinderat.

Sonja Böni stellt sich für das Gemeindepräsidium bei den Wahlen vom 19. April 2026 zur Verfügung und wurde einstimmig von der Partei nominiert. Die diplomierte Kauffrau und Unternehmerin bringt langjährige politische Erfahrung als ehemalige Kantons- und Erziehungsrätin sowie als aktuelle Gemeinderätin im Ressort Infrastruktur mit. Seit über 30 Jahren in Bäch/Wollerau verwurzelt, steht sie für eine zukunftsgerichtete, bürgernahe Gemeindepolitik. Ihre Schwerpunkte liegen in der Verkehrsentlastung, dem Ausbau altersgerechter Pflegeangebote und der nachhaltigen Entwicklung des Dorfkerns. Böni setzt auf transparente Kommunikation und den aktiven Dialog mit der Bevölkerung.

Für den neu zu besetzenden Gemeinderatssitz am 19. April 2026 wurde Cinzia Vitale einstimmig nominiert. Die eidg. diplomierte Kauffrau lebt seit über 17 Jahren in Wollerau und verfügt über internationale Erfahrung durch einen mehrjährigen Auslandaufenthalt. Sie engagiert sich für ein Wollerau mit hoher Lebensqualität, sozialer Wohlfahrt sowie Sicherheit und Freiheit. Mit ihrer offenen und gewinnenden Persönlichkeit möchte sie sich für die lokale Gemeinschaft und die Erhaltung schweizerischer Traditionen einsetzen.

Für eine allfällige Ersatzwahl stellt sich Kurt Kühnis zur Verfügung. Der Maschinenbauingenieur ETH lebt seit 29 Jahren in Bäch/Wollerau und Wilen b. Wollerau. Er bringt umfassendes technisches Fachwissen, fundierte IT-Kenntnisse und langjährige Berufserfahrung mit. Kühnis setzt sich für eine intakte Umwelt, bürgerfreundliche Verkehrslösungen ohne Schikanen sowie für Sicherheit und Sportförderung ein. Besonders wichtig sind ihm die Freiheit des Einzelnen und realisierbare, nachhaltige Lösungen für alle Altersgruppen.

Die zahlreich erschienenen Mitglieder der SVP Wollerau zeigten grosses Interesse an den vorgestellten Lebensläufen und politischen Visionen. Die Partei blickt mit Zuversicht auf die Gemeindewahlen 2026 und ist überzeugt, mit diesem Kandidatenteam eine starke, kompetente und engagierte Vertretung für die Gemeinde Wollerau zu stellen.

Vorstand SVP Wollerau

Siehe auch:
Wahlen 19. April 2026

25 Jahre SVP Wollerau

Jubiläumsfest mit prominenten Gästen und klarer Zukunftsvision

Die SVP Wollerau feierte ihr 25-jähriges Bestehen mit rund 130 Gästen im Restaurant Erlenmoos. Durch den Abend führte Aktuar Roman Bürki, der mit Charme und Überblick durchs Programm leitete. Ortsparteipräsident und Kantonsrat PD Dr. André Plass eröffnete die Feier und betonte zentrale Werte wie Demokratie, Eigenverantwortung und nationale Unabhängigkeit – auch aktuelle Themen wie die EU und Genderdebatten sparte er nicht aus.

Unter den prominenten Gästen waren Ständerat Dr. Pirmin Schwander, Nationalrat Marcel Dettling sowie Nationalrat und Schwyzer SVP-Präsident Roman Bürgi. Sie stärkten mit ihren Grussworten den Zusammenhalt und die gemeinsamen politischen Überzeugungen.

Ein besonders emotionaler Moment war der Rückblick von Gemeinderätin Sonja Böni, die bereits bei der Gründung der Ortspartei vor 25 Jahren mitwirkte. Sie erinnerte an zentrale Forderungen wie Steuersenkungen, die Sicherung der Sozialwerke und eine eigenständige Asylpolitik. Dabei unterstrich sie die Bedeutung politischer Standfestigkeit mit den Worten:

«Bei politischen Gewittern ist immer mit kühlem Kopf zu begegnen und es ist wichtig, auch eine andere Meinung zu vertreten – und wenn sie auch noch so unbequem ist.»

Ein Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Alt-Nationalrat und «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel, der mit klarer Haltung für die direkte Demokratie und eine starke, unabhängige Schweiz warb. Regierungsräte Herbert Huwyler und Xaver Schuler zeigten mit ihrer Anwesenheit ihre Anerkennung für das Engagement der Ortspartei.

Für heitere Unterhaltung sorgte Bauchredner «Dä Chäller», musikalisch wurde der Abend vom Akkordeon-Duo Urs Meier und Willy Valotti abgerundet.

Auch der Blick in die Zukunft kam nicht zu kurz: Mit der Initiative Turmmatt setzt sich die SVP Wollerau für ein nachhaltiges Alterszentrum ein – wirtschaftlich tragbar, nicht-etappiert und mit neuen Betreiber- und Finanzierungsmodellen. Damit zeigt die Partei: Sie blickt nicht nur zurück, sondern übernimmt auch Verantwortung für die kommenden Jahre – klar positioniert, bürgernah und zukunftsorientiert.

Rund 130 Gäste feierten das 25-jährige Bestehen der SVP Wollerau im Restaurant Erlenmoos
Kantonsrat PD Dr. André Plass eröffnete die Feier
Rückblick von Gemeinderätin Sonja Böni
Akkordeon-Duo Urs Meier und Willy Valotti