Medienmitteilung der SVP Wollerau

SVP Wollerau fasst Parolen für die Abstimmungen vom 14. Juni 2026 – Klare Unterstützung für die Initiative «Keine 10 Millionen Schweiz»

Die SVP Wollerau führte am Mittwoch, 3. Juni 2026, ihre Parteiversammlung im Restaurant Allen’s Table in Wollerau durch. Im Zentrum standen die eidgenössischen Abstimmungsvorlagen vom 14. Juni 2026 sowie die anschliessende öffentliche Informationsveranstaltung mit Ständerat Pirmin Schwander zur Volksinitiative «Keine 10 Millionen Schweiz». Rund 50 interessierte Personen nahmen am öffentlichen Referat teil.

Unter der Leitung von Vizepräsident Markus Feusi fasste die SVP Wollerau ihre Parolen für die eidgenössischen Abstimmungen. Die Parteiversammlung beschloss einstimmig die Nein-Parole zur Volksinitiative «Kaufkraft stärken». Die Vorlage bekämpfe nach Ansicht der SVP lediglich die Symptome steigender Kosten, schaffe jedoch neue finanzielle Verpflichtungen und belaste insbesondere den Mittelstand zusätzlich.

Ebenfalls einstimmig sprach sich die Versammlung für die Änderung des Zivildienstgesetzes aus. Die SVP Wollerau unterstützt die Bestrebungen, den Wechsel vom Militärdienst in den Zivildienst wieder strenger zu regeln und damit die Einsatzbereitschaft der Armee langfristig sicherzustellen. Kurt Kühnis zeigte in seinem Votum die Entwicklung der Schweizer Armee auf und betonte die Bedeutung einer glaubwürdigen Landesverteidigung angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen.

Auch zur Volksinitiative «Keine 10 Millionen Schweiz» fasste die Versammlung einstimmig die Ja-Parole. Die Initiative setzt aus Sicht der SVP ein wichtiges Signal für eine eigenständige Steuerung der Zuwanderung und für die Sicherung der Lebensqualität in der Schweiz.

Ständerat Pirmin Schwander und Gemeinderatskandidat Kurt Kühnis

Im Anschluss an die Parteiversammlung referierte Ständerat Pirmin Schwander vor rund 50 interessierten Gästen über die Bedeutung der Initiative. In seinem Referat zeigte er die Entwicklung der Bevölkerungszahlen in den vergangenen Jahrzehnten auf und legte dar, welche Auswirkungen das starke Wachstum auf Infrastruktur, Wohnungsmarkt, Verkehr und Sozialwerke habe.

Schwander machte deutlich, dass die Schweiz heute deutlich stärker wachse als vergleichbare Nachbarländer. Die Folgen seien für die Bevölkerung im Alltag zunehmend spürbar. Steigende Wohnungsmieten, Verkehrsüberlastungen, zunehmender Fachkräftemangel sowie ein wachsender Druck auf die Sozialwerke seien Ausdruck einer Entwicklung, die aus seiner Sicht nicht länger ignoriert werden dürfe.

Besonders kritisch beurteilt Schwander die Tatsache, dass die Schweiz immer stärker auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen sei, anstatt ausreichend in die eigene Ausbildung zu investieren. Gleichzeitig wachse der staatliche Verwaltungsapparat überdurchschnittlich stark. Dies führe zu zusätzlichen Kosten und verschärfe die bestehenden Herausforderungen weiter.

Die Initiative «Keine 10 Millionen Schweiz» verfolgt das Ziel, die Bevölkerungsentwicklung langfristig in geordnete Bahnen zu lenken. Dabei handelt es sich nicht um einen sofortigen Zuwanderungsstopp, sondern um eine langfristige Zielsetzung. Erst ab einer Bevölkerung von 9,5 Millionen Einwohnern müssten erste Massnahmen geprüft werden. Bis 2050 bleibe genügend Zeit, um tragfähige Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen.

Für die SVP Wollerau ist klar: Die Schweiz muss wieder selbst bestimmen können, wie stark sie wächst. Die Herausforderungen bei Wohnraum, Verkehr, Infrastruktur und Sozialwerken können nicht dauerhaft mit immer mehr Zuwanderung gelöst werden. Die Initiative schafft die Grundlage, damit Politik und Behörden endlich handeln und die Interessen der Bevölkerung wieder stärker in den Mittelpunkt stellen.

Die SVP Wollerau empfiehlt deshalb am 14. Juni 2026 ein überzeugtes Ja zur Volksinitiative «Keine 10 Millionen Schweiz», ein Ja zur Änderung des Zivildienstgesetzes sowie ein Nein zur Volksinitiative «Kaufkraft stärken».

SVP Wollerau

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